Hessischer Bildungsserver / Bildungsregion Wiesbaden

Die Blauen Reiterinnen - Frauen gestalten die Moderne

Thema Die Blauen Reiterinnen - Frauen gestalten die Moderne freigegeben
Inhalt/Beschreibung

Wer waren die Künstlerinnen des "Blauen Reiters"? Der "Blaue Reiter" ist ein Kreis von Persönlichkeiten, die im Bereich der Malerei, Grafik, Literatur und Musik Visionäres geleistet haben. Er steht für Emotion, die Befreiung der Farbe vom Gegenstand und die Idee einer Gleichwertigkeit von künstlerischen Ausdrucksformen unterschiedlicher Epochen, Gattungen und Regionen.
Nahezu unerforscht bleibt aber bis heute, welchen großen Anteil die einzelnen Künstlerinnen um Umfeld des "Blauen Reiters" an der Entwicklung der Moderne hatten und welche Strategien sie sich zurechtlegten, um trotz des damals herrschenden, ihnen völlig widrigen gesellschaftlichen Normengefüges ein Leben als selbständige Künstlerinnen führen zu können.
Wer waren all die die mitunter völlig vergessenen, in ihren Lebensläufen kaum mehr zu rekonstruierenden Künstlerinnen überhaupt?
Die Künstlerinnen im Umfeld des "Blauen Reiters" knüpften enge Verbindungen zwischen München, Russland und Frankreich, förderten Austausch und gegenseitige Unterstützung. Oft blieben sie im Hintergrund, doch ihre Impulse waren bedeutend und nachhaltig.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die vielfältige Ästhetik dieser Künstlerinnen zu entdecken. Sie macht ihre Netzwerke und Lebenswege sichtbar und eröffnet so neue Perspektiven auf ihr gemeinsames Wirken innerhalb eines Kreises, der als bewusstes Gruppenprojekt entstand, in dem Frauen mehr als nur eine Nebenrolle spielten. Dabei richtet sich der Blick nicht nur auf die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg, sondern folgten auch späteren Schaffensphasen.
Gezeigt werden die Künstlerinnen in all ihren wesentlichen Werkperioden
- von Malerei, Druckgrafik und Hinterglasmalerei bis hin zu Fotografie und Textilkunst.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten


- Kennenlernen der Austellungskonzeption
- Vermittlung allgemeiner kunstgeschichtlicher und geschichtlicher Hintergründe
- Kennenlernen wichtiger Schlüsselwerke der Ausstellung
- Erhalt von Informationen über die Möglichkeiten eines handlungsorientieren Zugangs für Schülerinnen und Schüler
- Erweiterung der eigenen künstlerischen Kompetenzen
- Kennenlernen des museumspädagogischen Begleitprogrammes
- Kennenlernen der allgemeinen Arbeits- und Lernmöglichkeiten im außerschulischen Lernort Museum Wiesbaden
- Vernetzung mit anderen Kolleginnen und Kollegen

Themenbereich Weiterentwicklung des Fachwissens, Didaktik und Methodik der Fächer, kompetenzorientierter Unterricht, Bildungsstandards
Fächer/Berufsfelder Fächerübergreifend, Kunst
Zielgruppe(n) Lehrkräfte
Schulform(en) Alle Schulformen
Veranstaltungsart Einzelveranstaltung
Bildungsregion Bildungsregion Wiesbaden / Rheingau-Taunus
Anbieter/Veranstalter
SSA Rheingau-Taunus-Kreis u. Wiesbaden
Jacqueline Robertz
Walter-Hallstein-Straße 3-7
65197 Wiesbaden
Fon: +49 611 8803-0 
Fax: +49 611 8803-466 
E-Mail: Fortbildung.SSA.Wiesbaden@kultus.hessen.de
Hinweis(e) Bitte um Beachtung: Die Fortbildung gliedert sich in einen verbindlichen Theorieteil (15:00 Uhr bis 17:00 Uhr) und in einen optionalen Praxisteil (17:00 Uhr bis 19:00 Uhr).   Kooperationspartner: Schule+Museum, Christine Scholzen, schule@museum-wiesbaden.de   Anmeldeinformation: Die Fortbildung gliedert sich in einen verbindlichen Theorieteil (15:00 Uhr bis 17:00 Uhr) und in einen optionalen Praxisteil (17:00 Uhr bis 19:00 Uhr).   Ansprechpartner: Christine Scholzen
Dozentinnen/Dozenten Dr. Roman Zieglgänsberger
Dauer in Halbtagen 1
Zeitraum 29.10.2026 15:00 bis 19:00
Kosten 5,00€
Ort Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee, 65185 Wiesbaden
Veranstaltungsnummer 0261752901
Interne Veranstaltungsnummer 51338056

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung muss über die Seiten der Akkreditierungsstelle erfolgen. Suchen Sie dort bitte nach Ihrer Veranstaltung (Veranstaltungsnummer: 0261752901) und folgen Sie den Anweisungen und Hilfen der Akkreditierungsstelle.

Vielen Dank.