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Der Healing Classrooms-Ansatz: Pädagogische Handlungsmöglichkeiten zur Gestaltung eines resilienzfördernden Schulalltags für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund freigegeben
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| Inhalt/Beschreibung |
Lehrkräfte stehen zunehmend vor der Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit belastenden Erfahrungen, Fluchtbiografien oder psychosozialem Stress im Unterricht zu begleiten. Dabei können sich toxischer Stress und traumatisierende Erfahrungen blockierend auf das Lernen auswirken und das sozial-emotionale Erleben und Verhalten nachteilig beeinflussen. Der Healing Classrooms Ansatz des International Rescue Committee (IRC) bietet hierfür praxisnahe Strategien, um Lernräume zu schaffen, die Sicherheit, Stabilität und Teilhabe fördern. Durch die Schaffung einer sicheren Lernumgebung und die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen kann dabei ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Ressourcen von Schülerinnen und Schülern geleistet werden. In dieser Fortbildung lernen Sie, wie Sie Ihren Unterricht traumasensibel gestalten und gleichzeitig die Lernmotivation sowie das soziale Miteinander stärken können. Grundlage für die Fortbildung bildet das praxiserprobte Handbuch zum Healing Classrooms-Ansatz, das speziell für den Einsatz in heterogenen und herausfordernden Lernumgebungen entwickelt wurde. Dabei erhalten Sie konkrete Methoden und Werkzeuge, die sich direkt in den Schulalltag integrieren lassen. Schwerpunkte der Fortbildung sind, u.a.: • Grundlagen zu Stress, Trauma und deren Auswirkungen auf Lernen und Verhalten • Gestaltung eines stabilisierenden Lernumfelds • Stärung der sozial-emotionalen Kompetenzen • Kennenlernen praktischer Übungen und Unterrichtsstrategien zur Förderung von Resilienz und Selbstwirksamkeit • Reflexion der eigenen Haltung und Rolle als Lehrkraft |
| Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten |
Durch die Teilnahme an der Fortbildung erweitern die Lehrkräfte ihre fachlichen, methodischen und personalen Kompetenzen im Umgang mit belasteten Schülerinnen und Schülern im schulischen Kontext. Die Teilnehmenden: - erwerben fundiertes Wissen über die Zusammenhänge von Stress, Trauma und Lernen - entwickeln ein vertieftes Verständnis für Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern in belastenden Lebenslagen - stärken ihre Handlungssicherheit im Umgang mit herausforderndem Verhalten - lernen konkrete Methoden kennen, um ein unterstützendes Lernumfeld zu gestalten sowie die sozial-emozionalen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern - erweitern ihr Repertoire an traumasensiblen Unterrichtsstrategien - reflektieren ihre eigene Haltung und Rolle im pädagogischen Kontext - werden befähigt, die Inhalte nachhaltig in ihren Schulalltag zu integrieren und Impulse an ihre Kollegen weiterzugeben |
| Themenbereich |
Integration von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache |